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Jobchancen in Berlin

Gepostet von Der Ekonomist am Apr 25, 2012 in Allgemein | Keine Kommentare

Jobchancen in Berlin In ganz Deutschland hat sich in den letzten beiden Jahren die Situation am Arbeitsmarkt deutlich verbessert, dies gilt ganz besonders auch für die Bundeshauptstadt Berlin: Fachkräfte können heute leichter denn je ihrer Ausbildung entsprechende und gut bezahlte Stellenangebote in Berlin finden. Aber auch für Arbeitnehmer mit geringer oder gar keiner Qualifikation stehen die Chancen derzeit nicht schlecht, eine feste Anstellung in der Spreemetropole zu finden.

Der Berliner Arbeitsmarkt

Nach der Wiedervereinigung gab die Beschäftigungssituation in Berlin über viele Jahr Anlass zu großer Sorge: Das produzierende Gewerbe war schon lange nicht mehr stark vertreten in Westberlin, und die Ostberliner Fertigungsbetriebe, die zu DDR Zeiten vielen Menschen einen Arbeitsplatz geboten haben, wurden nach der Wende nahezu alle geschlossen. Die Bundesbehörden und -ämter der neuen deutschen Hauptstadt und die sich langsam stärker hier etablierenden Dienstleistungsunternehmen konnten dieses Defizit lange nicht wirklich ausgleichen. Doch diese Zeiten scheinen zum Glück nun vorbei zu sein: Berlin hat sich zu einer echten Dienstleistungsmetropole entwickelt, insbesondere die Medienbranche hat in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erlebt. Auch das Hotel- und Gaststättengewerbe mit seinem traditionell großen Bedarf an Mitarbeitern stellt eine feste Größe der Berliner Wirtschaft dar. Doch auch zahlreiche Produktionsbetriebe, die unter anderem Hightech Elektronik und innovative Umwelt- und Energietechnik herstellen, konnten sich hier erfolgreich ansiedeln. So ist es kein Wunder, dass es heute kein großes Problem mehr ist, einen guten Job in Berlin zu finden. Dabei sollten Arbeitssuchende allerdings flexibel sein, was die Bezirke angeht, in denen ihre neue Arbeitsstelle liegen wird.

So findet man passende Stellenangebote in Berlin

Natürlich ist die Samstagsausgabe der größten überregionalen, deutschen Zeitungen immer noch von einiger Bedeutung für den Stellenmarkt: Bei den hier veröffentlichten Stellenanzeigen finden insbesondere hoch qualifizierte Arbeitnehmer, vornehmlich also Akademiker, gut dotierte Arbeitsplätze in Berlin. Genauso sind die Stellenanzeigen in den Berliner Tageszeitungen eine gute Informationsquelle über freie Arbeitsplätze in der Bundeshauptstadt. Hier werden auch freie Stellen für neue Mitarbeiter ausgeschrieben, die eine berufliche Ausbildung und kein Studium absolviert haben. Das Internet ermöglicht sowohl das schnelle Schalten von Stellenanzeigen als auch die sofortige Reaktion auf diese veröffentlichten freien Arbeitsplätze. Auf den entsprechenden Arbeitsbörsen und -plattformen können auch Arbeitssuchende ihr Stellengesuch mit ihrem Lebenslauf einstellen, so dass potentielle Arbeitgeber auf sie aufmerksam werden. Wer beruflich bereits einiges erreicht hat und sich verändern möchte, kann auch einen Headhunter mit der Stellensuche beauftragen. Diese Vorgehensweise hat den großen Vorteil, dass auf diese Weise die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz sehr diskret abläuft und der Personalvermittler aufgrund seiner Erfahrung und Expertise eine maßgeschneiderte Vorauswahl treffen kann. Nicht zuletzt können sich Personen, die eine Stelle in Berlin suchen, natürlich auch an die Agentur für Arbeit wenden. Erfahrungsgemäß melden Arbeitgeber hier freie Stellen an, deren Besetzung sehr dringlich ist, so dass die Aussichten auf Erfolg der Bewerbung dabei besonders groß sind.

Bild: Eisenhans – Fotolia.com

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Unternehmensformen – Das Richtige zum richtigen Zeitpunkt

Gepostet von Der Ekonomist am Jun 3, 2011 in Das eigene Unternehmen starten - Voraussetzungen | Keine Kommentare

Unternehmen sind darauf ausgerichtet, auf Dauer einen wirtschaftlichen Gewinn zu erwirtschaften. Das kann mit Sachleistungen, aber auch mit Dienstleistungen geschehen. Die produzierten Güter sollen genauso wie die Dienstleistungen an die Konsumenten bracht werden. Wie das geschieht, liegt in der Regel an der Art des Unternehmens. Das ist dann im Prinzip auch schon alles, was die verschiedenen Unternehmen gemeinsam haben.

Das Unternehmen

Jedes Unternehmen hat nicht nur eine eigene Struktur, sondern auch die Unternehmensformen sind vollkommen unterschiedlich. In der Regel wird die Unternehmensform bei der Gründung schon festgelegt. Oft ändern sich diese Unternehmensformen aber im Laufe der Entwicklung. Trotzdem sollten sich Firmengründer genau mit den unterschiedlichsten Unternehmensformen auseinandersetzen. Nicht nur die Firmenbezeichnung hängt davon ab, welche Unternehmensart gewählt wird, sondern auch die Art der Buchführung, die Höhe der Gewährleistungspflicht und viele andere organisatorische und rechtliche Verpflichtungen.

Das Einzelunternehmen

Wenn es um Unternehmensformen geht, dürfte das Einzelunternehmen die häufigste Art der Unternehmen bei der Geschäftsgründung sein. Wie es der Name schon verrät, gibt es hier nur einen Inhaber, der allen anderen Mitarbeitern weisungsberechtigt ist. In den meisten Fällen werden diese Unternehmensformen von kleinen oder mittleren Unternehmen gewählt. Wenn der Einzelunternehmer allerdings ein Kaufmann ist, wie es zum Beispiel bei Geschäften der Fall ist, muss die Firma den Zusatz e.K für eingetragener Kaufmann oder Kauffrau haben. Der Einzelunternehmer hat allerdings in seinem Unternehmen nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten. Er ist der alleinige Träger aller Pflichten. So muss er zum Beispiel alleine für das Kapital sorgen und hat dafür auch das alleinige Risiko. Der Einzelunternehmer haftet nicht nur mit seinem Firmenvermögen, sondern auch mit dem Privatvermögen. Von seinem Erfolg oder Misserfolg hängt oft die komplette Existenz der ganzen Familie ab.

Die häufigsten Personengesellschaftsunternehmen

Sehr häufig gehört eine Firma nicht nur dem Einzelunternehmer, sondern mehreren Leuten. Wie viele das sind und welche Funktionen sie im Unternehmen haben, hängt oft von der Art der Unternehmensformen ab. Für die Personengesellschaften gibt es auch wieder verschiedene Unternehmensformen. Allen gemeinsam ist dabei, dass sich mehrere Teilhaber die Rechte und auch die Pflichten im Unternehmen teilen. Geregelt werden sie im Handelsgesetzbuch oder auch im Gesellschaftervertrag. Der Vorteil dieser Unternehmensformen ist die höhere Kapitaldecke. Da das Kapital von mehreren Personen aufgebracht wird, ist es in der Regel auch höher als bei einem Einzelunternehmen. Zu den Personengesellschaften gehören unter anderem die OHG (Offene Handelsgesellschaft), die KG (Kommanditgesellschaft), die GmbH & Co.KG und die Gesellschaft bürgerlichen Rechts.

Kapitalgesellschaften

Neben den Personengesellschaften kennt das deutsche Handelsrecht auch die Kapitalgesellschaften. Die Kapitalgesellschaften sind eine Gesellschaft mit einer eigenen Rechtspersönlichkeit. Das bedeutet, dass diese Unternehmensformen als juristische Person zu sehen sind. Bei diesen Unternehmensformen steht immer das Kapital im Vordergrund. Kapitalgesellschaften werden durch ihren Eintrag ins Handelsregister gegründet. Vertreten werden sie durch ihre Organe, dem Vorstand. In der Regel haften die Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft nicht mit ihrem Privatvermögen. Die einzige Ausnahme ist hier der Komplementär der Kommanditgesellschaft auf Aktien. Nur dieser Komplementär kann auch mit seinem kompletten privaten Vermögen, ähnliche wie bei einer Personengesellschaft, haftbar gemacht werden. Die bekanntesten Kapitalgesellschaften sind die Aktiengesellschaften (AG) und die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die GmbH.

Bild: Erwin Wodicka – Fotolia

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Versicherung für Selbstständige

Gepostet von Der Ekonomist am Mai 29, 2011 in Das eigene Unternehmen starten - Zusatzinfos | Keine Kommentare

Für alle, die selbstständig sind, ist es noch viel wichtiger sich abzusichern als bei Menschen, die ein festes Arbeitsverhältnis haben. Arbeitnehmer wissen genau, wenn sie einmal krank sind, bezahlt der Arbeitgeber ihnen wenigstens für eine gewisse Zeit ein Krankengeld. Selbstständige genießen diesen Vorteil nicht. Sie müssen selber für den Ernstfall vorsorgen. Deshalb gibt es auch nicht die Versicherung für Selbstständige, sondern gleich mehrere. Wenigstens eine Versicherung für Selbstständige sollte das Risikomanagement absichern und eine andere sollte für das Alter vorsorgen. Schließlich will auch ein Selbstständiger irgendwann einmal in den wohlverdienten Ruhestand gehen.

Betriebliche Risiken absichern

Jeder, der sich mit einem Unternehmen selbstständig gemacht hat, weiß, wie wichtig es ist, verschiedene betriebliche Risiken abzusichern. Im Notfall kann von so einer Versicherung für Selbstständige die komplette Existenz abhängen. Die Versicherer bieten als Versicherung für Selbstständige gleich ein ganzes Spektrum an. Aber nicht jede Versicherung, die angeboten wird, ist für jeden Selbstständigen gleichermaßen geeignet. Eine ganz wichtige Versicherung für Selbstständige ist unter anderem die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung. Benötigt wird diese Versicherung von den Selbstständigen, die in beratenden Berufen tätig sind. Dazu zählen unter anderem selbstständige Versicherungsvertreter oder Vermögensberater. Für Handwerker macht diese Versicherung keinen Sinn. Für sie ist eine Betriebshaftpflichtversicherung bedeutend wichtiger. Spätestens bei der ersten Inventur stellen viele Selbstständige fest, wie teuer ihre Betriebseinrichtungen oder Warenvorräte eigentlich waren. Werden diese Vorräte oder die Betriebseinrichtung zerstört, kann das oft das Ende der Selbstständigkeit bedeuten. Absichern kann man sich gegen so einen Verlust mit der Betriebs-Inhaltsversicherung. Mit dieser Versicherung kann man sich als Unternehmer gegen Leitungswasser und Feuer, Einbruch, Sturm und Hagel und sogar gegen Erdbeben, Erdrutsch oder Überschwemmung absichern. Eine andere wichtige Versicherung für Selbstständige ist die Versicherung gegen Betriebs-Unterbrechung. Dieser Versicherung könnte als Folgeversicherung der Betriebs-Inhaltsversicherung bezeichnet werden. Während die erste Versicherung die direkten Schäden abdeckt, sichert die Betriebs-Unterbrechung die Zeit ab, in der nicht gearbeitet werden kann, weil auf eine Maschine gewartet werde, muss oder vielleicht die Räume nach einem Brand saniert werden müssen. Im Bedarfsfall zahlt diese Versicherung bis zu einem Jahr die Kosten für den Ausfall.

Private Versicherungen

Auch ein Unternehmer hat ein Privatleben. Und die meisten Unternehmer sind nicht mehr Mitglied einer gesetzlichen Versicherung. Deshalb ist die Unfallversicherung eine sehr wichtige Versicherung für Selbstständige. Es kann immer einmal etwas passieren, dass auch Selbstständige dazu zwingt, ihre berufliche Laufbahn aufzugeben. Aber anders als bei einem gesetzlich Versicherten haben sie bei dauernder Berufsunfähigkeit keine Leistungen aus der gesetzlichen zu erwarten. Hier hilft nur private Vorsorge. Ähnliches gilt natürlich auch im ganz normalen Krankheitsfall. Auch jeder Selbstständige kann einmal krank werden. Welche Kosten eine Krankheit verursachen kann, ist im Vorfeld meistens gar nicht abzusehen. Eine Krankenversicherung ist deshalb auch ein unbedingtes Muss für jeden. Unser gesetzliches Krankenversicherungssystem galt viele Jahre lang als weltweites Vorzeigeobjekt. Nach jeder Gesundheitsreform ist davon jedes Mal etwas abgebröckelt. Inzwischen dürfte für Selbstständige die private Krankenversicherung die bessere und auch günstigere Variante sein. Die Krankentagegeldversicherung ist zwar keine unbedingt notwendige Versicherung für Selbstständige, aber im Krankheitsfall kann sie doch ein gutes Gefühl der Sicherheit geben. Die Krankentagegeldversicherung deckt m Krankheitsfall den kompletten Verdienstausfall ab.

Fotoquelle: Falko Matte – Fotolia

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Unternehmensgründung – Der Weg in die Selbstständigkeit

Gepostet von Der Ekonomist am Mai 5, 2011 in Das eigene Unternehmen starten - Voraussetzungen | Keine Kommentare

Auch wenn es von vielen staatlichen Stellen oft so hingestellt wird, ist der Weg in die Selbstständigkeit nicht wirklich einfach. Ganz im Gegenteil, der Weg ist steinig und mit vielen Hindernissen gepflastert. Eine kleine Checkliste könnte für Existenzgründer dabei ganz hilfreich sein, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen.

Wer gründet ein Unternehmen?

Es gibt viele Möglichkeiten, sich auf den Weg der Selbstständigkeit zu begeben. Die meisten beginnen ihren Weg als Kleinunternehmer. Aber auch Freiberufler oder Künstler sind typische Möglichkeiten für alle, die sich selbstständig machen wollen. Wer ganz genau weiß, wie sein Weg aussehen soll und vor allem, wer auch die nötigen finanziellen Mittel dazu hat, kann natürlich auch gleich als Großunternehmer starten. Aber egal, was für eine Unternehmensform gewählt wird, ein paar Formalitäten müssen überall eingehalten werden und laufen immer nach der gleichen Reihenfolge ab.

Die Geschäftsidee und Standort

Die Grundlage für eine Existenzgründung ist erst einmal die Geschäftsidee. Jemand, der von seiner Idee nicht restlos überzeugt ist, sollte sich auch nicht an eine Unternehmensgründung wagen. Auf der anderen Seite wird ein eigenes Geschäft aber sehr schwierig, wenn man sich nicht vorher wenigstens ein bisschen mit den Zahlen und der Buchhaltung auseinandersetzt. Ist man nach einer gründlichen Analyse immer noch der Meinung, dass eine Unternehmensgründung der richtige Weg ist, folgt die Wahl des richtigen Standortes. Der Standort richtet sich in erster Linie nach der Art der Unternehmensgründung. Will jemand ein Geschäft eröffnen, bei dem er auf Kundenkontakt angewiesen ist, wird er in einem Industriegebiet sicher weniger Erfolg haben. Wer dagegen im produktiven Bereich arbeiten will, ist meisten im Stadtzentrum nicht wirklich gut aufgehoben.

Zu einem großen Teil hängt der Erfolg oder Misserfolg bei der Unternehmensgründung auch von der gewählten Rechtsform ab. Was viele Unternehmensgründer nicht bedenken, ist die Tatsache, dass die Rechtsform nicht nur die zukünftige Entwicklung des Unternehmens prägt, sondern auch in hohem Maße das Erscheinungsbild der Firma nach außen. Das deutsche Recht lässt den Unternehmern hier sehr viel Spielraum, zukünftige Kunden sind da meist bedeutend kritischer. Die Rechtsform beeinflusst zum Beispiel die Art und Höhe der Haftung. Bei einer Unternehmensgründung wird von den meisten Selbstständigen eine Haftungsbeschränkung gewählt. Wichtig ist die Art der Rechtsform auch für die Buchhaltung. Während bei manchen Rechtsformen eine vereinfachte Buchführung in Form der Soll-und Istrechnung reicht, muss es bei anderen Rechtsformen eine ausführliche Buchhaltung sein.

Formalitäten müssen sein

Von der Unternehmensgründung müssen verschiedene staatliche Stellen informiert werden. An erster Stelle steht deshalb die Gewerbeanmeldung. Das gilt auch für erlaubnisfreie Gewerbe. Am besten ist es, schon im Vorfeld zur eigenen Gemeinde oder Stadtverwaltung zu gehen, um das Gewerbe anzumelden. Die Kosten für die Anmeldung betragen meistens zwischen 15,00 und 40,00 Euro. Dafür spart man sich dann aber auch viele Wege, denn die Gemeinde gibt die Gewerbeanmeldung an die anderen stattlichen Stellen weiter und es dauert meistens nicht lange, bis man Post bekommt. Zu diesen Stellen gehören zum Beispiel das Finanzamt, der Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften sowie die Industrie-und Handelskammer oder auch die Handwerkskammer. Weitere Unterlagen gehen an die Allgemeine Ortskrankenkasse, das Registergericht und das Statistische Landesamt. Versicherungen sind zwar nicht bei jeder Unternehmensgründung vorgeschrieben, aber sie sollten doch nicht vergessen werden.

Foto: Andreas Haertle – Fotolia

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