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Selbstständigkeit – Ein schwieriger Weg

Gepostet von Der Ekonomist am Mai 13, 2011 in Das eigene Unternehmen starten - Voraussetzungen | Keine Kommentare

„Viele Wege führen nach Rom“, sagt der Volksmund. Das trifft auch zu, wenn es um die Selbstständigkeit geht. Wichtig ist deshalb, dass jeder, der sich selbstständig machen will, weiß, welche Gründungsform er wählen will. Schon im Vorfeld sollte man sich mit Unternehmensformen wie Franchising, Kleinunternehmen oder Beteiligung auseinandersetzen.

Selbstständig machen

Für alle, die mit dem Gedanken der Selbstständigkeit spielen oder einfach nur für Interessierte gibt es hier ein paar Erläuterungen von wichtigen Begriffen, die alle im Zusammenhang damit stehen. Um eine Neugründung handelt es sich immer dann, wenn praktisch aus dem Nichts eine neue Firma entstehen soll. Eine Neugründung hat natürlich Einiges für sich. So kann derjenige, der sich selbstständig macht von Anfang entscheiden, was er wie machen will. Es gibt keine eingefahrenen Gleise und man ist für alles selber verantwortlich. Der Vorteil bei dieser Art der Selbstständigkeit kann aber auch ein Nachteil sein, denn es gibt weder Kundenbeziehungen, die ausgebaut werden, können noch geschultes Personal, das beim Schritt in die Selbstständigkeit helfen kann.

Was ist Franchising

Ganz anders sieht die Sache mit der Selbstständigkeit beim Franchising aus. Franchising kommt aus dem Französischen und heißt nichts anderes als mieten. Und tatsächlich wird hier wirklich gemietet. Aber es geht nicht um ein Haus oder Geschäftsräume, sondern um eine Geschäftsidee. Beim Franchising werden Produkte oder Dienstleistungen des Franchise-Gebers verkauft oder vermarktet. Das hat den Vorteil, dass man seine Selbstständigkeit nicht von Grund auf allein startet, sondern mit einem eingeführten Produkt. In der Regel ist der Franchise-Geber daran interessiert, dass mit dem Start in die Selbstständigkeit alles gut klappt, denn nur dann verdient er auch gut. Deshalb sollte sich trotzdem jeder, der sich auf diese Art selbstständig machen möchte, alle Verträge und Unterlagen genau durchlesen, denn auch hier gibt es schwarze Schafe. Wichtig ist vor allem, vorher zu prüfen, ob einem dieses Geschäft oder dieses Produkt auch wirklich liegt. Sind die Verträge erst einmal unterschrieben, gibt es meistens kein zurück mehr.

Selbstständigkeit mit Beteiligung

Manchmal hat man zwar das notwendige Starkapital und auch den Wunsch nach Selbstständigkeit, aber keine wirklich gute Idee. Dann gibt es die Möglichkeit der Beteiligung. Eine Beteiligung ist immer dann gegeben, wenn man Kapital in eine Firma investiert, um Anteile an Personen- oder an Kapitalgesellschaften zu bekommen. Bei dieser Form der Selbstständigkeit ist es noch wichtiger, sich die Firma, in die man eintreten möchte, vorher ganz genau anzusehen. Wer sich an einer Firma oder ein Unternehmen beteiligt ist damit nicht nur am Gewinn beteiligt, sondern auch am Verlust. Deshalb sollte man sich diesen Weg sehr gründlich überlegen. Die Firma, die Produkte und vor allem die finanzielle Lage des Unternehmens sollten sehr gründlich von unabhängigen Fachleuten unter die Lupe genommen werden.

Unternehmensnachfolge

Wer sich schon vor längerer Zeit mit einem Unternehmen selbstständig gemacht hat, steht auch irgendwann einmal vor der Frage wer im Bedarfsfall das Unternehmen einmal übernehmen soll. Oft ist so eine Unternehmensnachfolge für jüngere Leute eine gute Möglichkeit in die Selbstständigkeit zu gehen. Der Vorteil liegt hier ganz klar auf der Hand. Unternehmen, die aus Altersgründen abgegeben werden, haben oft schon eine längere Betriebsdauer hinter sich. Es gibt fähige Fachkräfte und natürlich auch bestehende Kundenkontakte. Aber auch genau wie bei der Beteiligung ist es hier sehr wichtig, sich die genaue Betriebssituation gründlich anzusehen.

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Unternehmensgründung – Der Weg in die Selbstständigkeit

Gepostet von Der Ekonomist am Mai 5, 2011 in Das eigene Unternehmen starten - Voraussetzungen | Keine Kommentare

Auch wenn es von vielen staatlichen Stellen oft so hingestellt wird, ist der Weg in die Selbstständigkeit nicht wirklich einfach. Ganz im Gegenteil, der Weg ist steinig und mit vielen Hindernissen gepflastert. Eine kleine Checkliste könnte für Existenzgründer dabei ganz hilfreich sein, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen.

Wer gründet ein Unternehmen?

Es gibt viele Möglichkeiten, sich auf den Weg der Selbstständigkeit zu begeben. Die meisten beginnen ihren Weg als Kleinunternehmer. Aber auch Freiberufler oder Künstler sind typische Möglichkeiten für alle, die sich selbstständig machen wollen. Wer ganz genau weiß, wie sein Weg aussehen soll und vor allem, wer auch die nötigen finanziellen Mittel dazu hat, kann natürlich auch gleich als Großunternehmer starten. Aber egal, was für eine Unternehmensform gewählt wird, ein paar Formalitäten müssen überall eingehalten werden und laufen immer nach der gleichen Reihenfolge ab.

Die Geschäftsidee und Standort

Die Grundlage für eine Existenzgründung ist erst einmal die Geschäftsidee. Jemand, der von seiner Idee nicht restlos überzeugt ist, sollte sich auch nicht an eine Unternehmensgründung wagen. Auf der anderen Seite wird ein eigenes Geschäft aber sehr schwierig, wenn man sich nicht vorher wenigstens ein bisschen mit den Zahlen und der Buchhaltung auseinandersetzt. Ist man nach einer gründlichen Analyse immer noch der Meinung, dass eine Unternehmensgründung der richtige Weg ist, folgt die Wahl des richtigen Standortes. Der Standort richtet sich in erster Linie nach der Art der Unternehmensgründung. Will jemand ein Geschäft eröffnen, bei dem er auf Kundenkontakt angewiesen ist, wird er in einem Industriegebiet sicher weniger Erfolg haben. Wer dagegen im produktiven Bereich arbeiten will, ist meisten im Stadtzentrum nicht wirklich gut aufgehoben.

Zu einem großen Teil hängt der Erfolg oder Misserfolg bei der Unternehmensgründung auch von der gewählten Rechtsform ab. Was viele Unternehmensgründer nicht bedenken, ist die Tatsache, dass die Rechtsform nicht nur die zukünftige Entwicklung des Unternehmens prägt, sondern auch in hohem Maße das Erscheinungsbild der Firma nach außen. Das deutsche Recht lässt den Unternehmern hier sehr viel Spielraum, zukünftige Kunden sind da meist bedeutend kritischer. Die Rechtsform beeinflusst zum Beispiel die Art und Höhe der Haftung. Bei einer Unternehmensgründung wird von den meisten Selbstständigen eine Haftungsbeschränkung gewählt. Wichtig ist die Art der Rechtsform auch für die Buchhaltung. Während bei manchen Rechtsformen eine vereinfachte Buchführung in Form der Soll-und Istrechnung reicht, muss es bei anderen Rechtsformen eine ausführliche Buchhaltung sein.

Formalitäten müssen sein

Von der Unternehmensgründung müssen verschiedene staatliche Stellen informiert werden. An erster Stelle steht deshalb die Gewerbeanmeldung. Das gilt auch für erlaubnisfreie Gewerbe. Am besten ist es, schon im Vorfeld zur eigenen Gemeinde oder Stadtverwaltung zu gehen, um das Gewerbe anzumelden. Die Kosten für die Anmeldung betragen meistens zwischen 15,00 und 40,00 Euro. Dafür spart man sich dann aber auch viele Wege, denn die Gemeinde gibt die Gewerbeanmeldung an die anderen stattlichen Stellen weiter und es dauert meistens nicht lange, bis man Post bekommt. Zu diesen Stellen gehören zum Beispiel das Finanzamt, der Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften sowie die Industrie-und Handelskammer oder auch die Handwerkskammer. Weitere Unterlagen gehen an die Allgemeine Ortskrankenkasse, das Registergericht und das Statistische Landesamt. Versicherungen sind zwar nicht bei jeder Unternehmensgründung vorgeschrieben, aber sie sollten doch nicht vergessen werden.

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