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Rente für Selbstständige – die Rürup Rente

Gepostet von Der Ekonomist am Jun 11, 2011 in Das eigene Unternehmen starten - Zusatzinfos | Keine Kommentare

Die Rürup Rente hat ihren Namen nach Bert Rürup bekommen. Bert Rürup war der leitende Ökonom der Rürup-Kommission. Die Rürup Rente wird auch Basisrente genannt. Sie ist, genau wie die Riester Rente, eine staatlich geförderte Form der Vorsorge für das Alter.

Wissenswertes zur Rente für Selbstständige (Rürup Rente)

Häufig wird diese Form auch als Rente für Selbstständige (Rürup Rente) bezeichnet. Das stimmt allerdings nicht so ganz. Die Basisrente ist 2005 auf Grundlage des Alterseinkünftegesetzes entstanden. Damit orientiert sich die Rürup Rente sehr eng an den Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung. Der Unterschied zum umlagefinanzierten gesetzlichen System ist allerdings die Tatsache, dass es sich bei der Rürup Rente um eine kapitalgedeckte Finanzierung handelt. Das viele denken, dass es sich um eine Rente für Selbstständige (Rürup Rente) handelt, hat sicher etwas mit den Summen zu tun. Wer sich für diese Basisrente entscheidet, kann pro Jahr einen Höchstbetrag von bis zu 20.000 Euro von der Steuer absetzen, allerdings nicht auf einmal. Vom Bundesfinanzministerium wurde im Rahmen des Alterseinkünftegesetzes beschlossen, dass in der Anfangsphase 60 Prozent des Beitrages in der Steuererklärung angesetzt werden dürfen. Bis zum Jahr 2025 soll dieser Betrag dann schrittweise auf 100 Prozent angehoben werden. Das bedeutet für jedes Jahr ein Schritt von 2 Prozent. Im Moment können als Aufwand für die Rürup Rente 72 Prozent der Beiträge von der Steuer abgesetzt werden.

Für wen ist die Rürup Rente profitabel?

Generell ist die Basisrente für alle geeignet, die eine höhere Steuerbelastung haben. Auch das ist ein Grund dafür, warum sie als Rente für Selbstständige (Rürup Rente) bezeichnet wird. Trotzdem gibt es auch andere Zielgruppen, für die die Rürup Rente interessant sein dürfte. Allerdings ist die Rente für Selbstständige (Rürup Rente) auf dieser Basis die einzige Möglichkeit für Selbstständige steuerbegünstigt für das Alter vorzusorgen. Die Riester Rente, die ja ebenfalls steuerlich begünstigt ist, ist für Selbstständige nur in absoluten Ausnahmesituationen möglich. Die Rürup Rente ist zwar an bestimmte Grundzüge gekoppelt, aber die Eckdaten sind trotzdem frei. Da es hier im Endeffekt um sehr viel Geld geht, lohnt es sich auf jeden Fall genau zu vergleichen. Schließlich setzt auch eine Rente für Selbstständige eine lange Bindung an ein bestimmtes Versicherungsunternehmen voraus. Wichtig ist, einen Anbieter zu finden, der für lange Zeit hohe Rendite erzielt.

Eine Investition in die eigene Zukunft

Niemand kann genau vorhersagen, wie sich die eigene Zukunft gestaltet. Das gilt für Selbstständige gleich doppelt, denn gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, kann es schnell passieren, dass ein Geschäft, das eigentlich auf stabilen Grundfesten steht, Insolvenz anmelden muss. Wer mit einer Rente für Selbstständige (Rürup Rente) vorgesorgt hat, kann mit diesem Geld fest rechnen. Die Rürup Rente ist vor fremden Zugriff gesichert. Das bedeutet für Selbstständige und alle anderen, die sich für die Basisrente entscheiden, dass ihre Altersvorsorge auch dann erhalten bleibt, wenn sie mit finanziellen Schwierigkeiten während der beruflichen Tätigkeit zu kämpfen haben. Diese Regelung wurde erst 2006 festgelegt, um einen weiteren Anreiz für Selbstständige und Gutverdienende zu schaffen, sich mit einer Rürup Rente für das Alter abzusichern. Die Rente für Selbstständige (Rürup Rente) ermöglicht es zwar auch Freiberuflern und Selbstständigen für das Alter vorzusorgen, aber sie ist keine Berufsunfähigkeitsrente. Berufsunfähigkeit sollte zusätzlich abgedeckt werden.

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