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	<description>Unternehmensgründung und Selbstständigkeit</description>
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		<title>IHK &#8211; Industrie- und Handelskammer</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jun 2011 16:24:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Ekonomist</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das eigene Unternehmen starten - Zusatzinfos]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Industrie-und Handelskammer steht im Prinzip auf drei großen Säulen. Dazu gehört die wirtschaftspolitische Interessenvertretung, die Erfüllung der vom Staat übertragenen Aufgaben und der Service für die Wirtschaft. IHK in der Wirtschaft Eine der wichtigsten Aufgaben der IHK ist dabei die sogenannte Standortpolitik. So soll die IHK in ihrer jeweiligen Region dafür sorgen, dass die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ses-berlin.com/wp-content/uploads/2011/06/handschlag.jpg"><img src="http://www.ses-berlin.com/wp-content/uploads/2011/06/handschlag-300x225.jpg" alt="" title="Der IHK steht heute den Unternehmen bedeutend näher als früher" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-32" /></a><strong>Die Industrie-und Handelskammer steht im Prinzip auf drei großen Säulen. Dazu gehört die wirtschaftspolitische Interessenvertretung, die Erfüllung der vom Staat übertragenen Aufgaben und der Service für die Wirtschaft.</strong> </p>
<h2>IHK in der Wirtschaft</h2>
<p>Eine der wichtigsten Aufgaben der IHK ist dabei die sogenannte Standortpolitik. So soll die IHK in ihrer jeweiligen Region dafür sorgen, dass die Rahmenbedingungen für die Unternehmen möglichst positiv gestaltet werden. Zu den Rahmenbedingungen für Unternehmen gehören unter anderem die Infrastruktur mit Energie, Wasser und Verkehr. So ist es auch Aufgabe der IHK, möglichen Investoren bei der Suche nach einem geeigneten Standort zu unterstützen. Die IHK ist aber auch die Stimme der ortsansässigen Unternehmen in Richtung Politik. Erreicht werden kann das, weil Vertreter der IHK bei allen wichtigen Verhandlungen dabei sind. Egal, ob Verhandlungen mit Ministerien oder den Arbeitsämtern zu führen sind, die IHK ist immer dabei. Ähnliches gilt auch bei wichtigen Entscheidungen, die auf Kreis- oder Kommunalebene getroffen werden, auch hier hat die Industrien- und Handwerkskammer ein Beratungs- oder Mitspracherecht. Die Verhandlungen auf den verschiedenen Ebenen sind in den meisten Fällen sehr langwierig und bringen nicht immer gleich messbare Erfolge. Aber auch die kleinen Erfolge sind für die Unternehmer nicht zu unterschätzen. So nimmt die Industrie- und Handelskammer Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung in der ganzen Region. Zusätzlich begleitet die IHK Investitionsförderungen und beurteilt die Konjunkturverläufe. Der Einfluss der IHK auf die kommunalen Steuersätze und die regionale Arbeitsmarktpolitik ist nicht zu unterschätzen.</p>
<h2>Der Staat überträgt Aufgaben an die IHK</h2>
<p>Die IHK hat verschiedene Aufgaben übernommen, für die sonst der Staat oder staatliche Behörden zuständig wären. Begründet wird das ganz einfach damit, dass die IHK bedeutend näher an den Unternehmen ist und deshalb auch besser weiß, welche Sachen erforderlich sind. Durch die Nähe zu den Unternehmen können viele dieser Aufgaben praxisgerechter, effizienter und vor allem kostengünstiger durchgeführt werden. Eine große Rolle spielt die IHK, wenn es um die Berufsausbildung geht. So erteilt die Industrie- und Handelskammer nicht nur Ausbildungsberechtigungen, sondern organisiert auch Aus- und Weiterbildungen. Dabei stellt sie auch im Ausland erworbene Ausbildungszeugnisse den deutschen Zeugnissen gleich. Weitere Aufgaben der IHK sind es zum Beispiel Fachkundeprüfungen bei Personenverkehrs- und Güterkraftverkehrsunternehmen abzunehmen oder gezielt bei Fragen des außenwirtschaftlichen Bereiches zu helfen. In vielen Fällen werden Sachverständige von der IHK gestellt oder vereidigt, außerdem nimmt sie Stellung bei Handelsregistereintragungen oder sorgt dafür, dass Mitarbeiter, auf die in einem Unternehmen nicht verzichtet werden kann, vom Wehr- oder Zivildienst befreit werden. </p>
<h2>Dienstleistungen für die Wirtschaft</h2>
<p>Neben diesen Aufgaben bietet die IHK auch zahlreiche andere Dienstleistungen an. So unterstützt die IHK die ortsansässigen Unternehmen bei der Qualifizierung von Fach- und Führungskräften. Jugendliche können sich bei der Industrie- und Handelskammer über berufliche Perspektiven und dazu passende Ausbildungsbetriebe informieren. Auch wenn es um rechtliche Fragen im Bereich der Aus-und Weiterbildung geht, ist die IHK der passende Ansprechpartner. Nicht nur Jugendliche können sich wegen Beratung an die IHK wenden, sondern auch Existenzgründer finden hier fachlichen Rat und interessante Informationen. Ein interessanter Service für Unternehmer ist auch die Möglichkeit, über die IHK neue Geschäftspartner im In- und Ausland zu finden. </p>
<p>Foto: unipix &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Der Meisterbrief &#8211; Der staatlich anerkannte Fachmann</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jun 2011 09:42:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Ekonomist</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das eigene Unternehmen starten - Voraussetzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Meister]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer in eine Werkstatt geht und dort von einem Meister bedient wird, kann mit Recht erwarten, dass er von einem Fachmann bedient wird. Der Meister ist in Deutschland eine Ausbildungsbezeichnung. Wichtig ist dabei, dass vor der Meisterausbildung eine Ausbildung in einem handwerklichen Beruf absolviert werden muss. Voraussetzungen zur Meisterprüfung In den einzelnen Handwerken werden die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ses-berlin.com/wp-content/uploads/2011/06/toepfern.jpg"><img src="http://www.ses-berlin.com/wp-content/uploads/2011/06/toepfern-300x225.jpg" alt="" title="Auch ein Töpfer, als Beispiel, kann den Meister erlangen, was sich sehr positiv auf die Kunden auswirkt" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-29" /></a><strong>Wer in eine Werkstatt geht und dort von einem Meister bedient wird, kann mit Recht erwarten, dass er von einem Fachmann bedient wird. Der Meister ist in Deutschland eine Ausbildungsbezeichnung. Wichtig ist dabei, dass vor der Meisterausbildung eine Ausbildung in einem handwerklichen Beruf absolviert werden muss.</strong> </p>
<h2>Voraussetzungen zur Meisterprüfung</h2>
<p>In den einzelnen Handwerken werden die Meister-Prüfungen durch bestimmte Prüfungsausschüsse abgenommen. Errichtet werden die Meisterprüfungsausschüsse vom Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr. Unterschieden wird zwischen zulassungspflichtigen und zulassungsfreien Handwerksberufen. Für die Meister-Prüfung der zulassungspflichtigen Handwerksberufe ist das Ministerium zuständig, während für zulassungsfreie Handwerksberufe die Meister-Prüfung vor der Handwerkskammer abgelegt werden kann. Für die Meister-Prüfung ist nicht nur wichtig, welcher Beruf ausgeführt wird, sondern auch einige andere Details. So wird die Prüfung zum Beispiel dort abgelegt, wo der örtliche Zuständigkeitsbereich der Prüflinge ist. Das kann der erste Wohnsitz der Prüflinge sein, aber auch der Ort, an dem ein Arbeitsverhältnis besteht. Möglich ist es aber auch, die Prüfung dort abzulegen, wo man eine Maßnahme zur Vorbereitung auf die Meister-Prüfung absolviert. Wer selber schon ein Handwerk oder Gewerbe betreibt, kann auch an diesem Ort seine Prüfung ablegen. </p>
<h2>Wer darf eine Meister-Prüfung ablegen? </h2>
<p>Wer diese Prüfung ablegen will, muss dafür einige Voraussetzungen erfüllen. Welche Voraussetzungen das sind, richtet sich danach, ob die Prüfung in einem zulassungspflichtigen oder zulassungsfreien Handwerk abgelegt wird soll. Für Zulassungspflichtige gilt, dass jeder, der zur Meister-Prüfung zugelassen werden will, einen Handwerksberuf erlernt haben muss oder er muss nach § 51 Absatz 1 in Verbindung mit Absatz 2 der erlassenen Rechtsordnung eine Prüfung abgelegt haben. Außerdem ist zur Meister-Prüfung zugelassen, wer schon eine Gesellenprüfung oder auch eine andere Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf absolviert hat und nun schon mehrere Jahre in einem zulassungspflichtigen Handwerk beruflich tätig ist. Die Zeit der Berufstätigkeit kann je nach Zulassungsstelle variieren, allerdings dürfen nie mehr als drei zusammenhängende Jahre der Berufstätigkeit gefordert werden. Mindestens wird in der Regel ein Jahr gefordert. Angerechnet wird dabei auch eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung an einer Fachschule. Eine Ausbildung von einem Jahr wird mit einem Jahr berechnet und eine mehrjährige Ausbildung gilt wie zwei Jahre Berufstätigkeit. Angerechnet wird auch die Zeit, wenn ein Prüfling bereits selbstständig als Werkstattmeister oder in ähnlicher Position gearbeitet hat. Auch für die Prüfung in einem zulassungsfreien Handwerk müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. So müssen auch hier die Prüflinge zuerst eine abgeschlossene Ausbildung in einem anerkannten Beruf nachweisen können oder eine Gesellenprüfung bestanden haben. </p>
<h2>So erfolgt die Anmeldung zur Meister-Prüfung</h2>
<p>Wer sich zu einer der beiden Meister-Prüfungen anmelden will, muss das in schriftlicher Form machen. Der Antrag wird an die Geschäftsführung des für die Meisterprüfung zuständigen Ausschusses der Handwerkskammer gerichtet. Wichtige Unterlagen zum Antrag sind unter anderem ein Nachweis, darüber, warum der ausgewählte Meisterprüfungsausschuss ausgesucht wurde. Zusätzlich müssen Zeugnisse über die Gesellenprüfung, eine den Vorschriften entsprechende Abschlussprüfung oder ein gleichgestelltes Zeugnis eingereicht werden. Falls die Prüfung nach § 49, Absatz 2 abgelegt werden soll, muss ein Nachweis über die entsprechende Berufstätigkeit oder den Besuch einer Fachschule beigelegt werden und wenn § 49, Absatz 3 der Handwerkerordnung als Grundlage dient, gehört ein Nachweis über die praktische Tätigkeit dazu. Hat der Prüfling schon andere Zeugnisse erworben, sollten auch diese dem Antrag beigelegt werden. Aufgrund dieser Unterlagen wird dann von den Handwerkskammern die Einladung zur Prüfung verschickt. </p>
<p>Foto: mankale &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Rente für Selbstständige &#8211; die Rürup Rente</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 12:15:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Ekonomist</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das eigene Unternehmen starten - Zusatzinfos]]></category>
		<category><![CDATA[Basisrente]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Rürup Rente hat ihren Namen nach Bert Rürup bekommen. Bert Rürup war der leitende Ökonom der Rürup-Kommission. Die Rürup Rente wird auch Basisrente genannt. Sie ist, genau wie die Riester Rente, eine staatlich geförderte Form der Vorsorge für das Alter. Wissenswertes zur Rente für Selbstständige (Rürup Rente) Häufig wird diese Form auch als Rente [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ses-berlin.com/wp-content/uploads/2011/06/geldscheine.jpg"><img src="http://www.ses-berlin.com/wp-content/uploads/2011/06/geldscheine-300x201.jpg" alt="" title="Für wen lohnt sich die Rürup Rente?" width="300" height="201" class="alignleft size-medium wp-image-25" /></a><strong>Die Rürup Rente hat ihren Namen nach Bert Rürup bekommen. Bert Rürup war der leitende Ökonom der Rürup-Kommission. Die Rürup Rente wird auch Basisrente genannt. Sie ist, genau wie die Riester Rente, eine staatlich geförderte Form der Vorsorge für das Alter.</strong> </p>
<h2>Wissenswertes zur Rente für Selbstständige (Rürup Rente)</h2>
<p>Häufig wird diese Form auch als Rente für Selbstständige (Rürup Rente) bezeichnet. Das stimmt allerdings nicht so ganz. Die Basisrente ist 2005 auf Grundlage des Alterseinkünftegesetzes entstanden. Damit orientiert sich die Rürup Rente sehr eng an den Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung. Der Unterschied zum umlagefinanzierten gesetzlichen System ist allerdings die Tatsache, dass es sich bei der Rürup Rente um eine kapitalgedeckte Finanzierung handelt. Das viele denken, dass es sich um eine Rente für Selbstständige (Rürup Rente) handelt, hat sicher etwas mit den Summen zu tun. Wer sich für diese Basisrente entscheidet, kann pro Jahr einen Höchstbetrag von bis zu 20.000 Euro von der Steuer absetzen, allerdings nicht auf einmal. Vom Bundesfinanzministerium wurde im Rahmen des Alterseinkünftegesetzes beschlossen, dass in der Anfangsphase 60 Prozent des Beitrages in der Steuererklärung angesetzt werden dürfen. Bis zum Jahr 2025 soll dieser Betrag dann schrittweise auf 100 Prozent angehoben werden. Das bedeutet für jedes Jahr ein Schritt von 2 Prozent. Im Moment können als Aufwand für die Rürup Rente 72 Prozent der Beiträge von der Steuer abgesetzt werden. </p>
<h2>Für wen ist die Rürup Rente profitabel?</h2>
<p>Generell ist die Basisrente für alle geeignet, die eine höhere Steuerbelastung haben. Auch das ist ein Grund dafür, warum sie als Rente für Selbstständige (Rürup Rente) bezeichnet wird. Trotzdem gibt es auch andere Zielgruppen, für die die Rürup Rente interessant sein dürfte. Allerdings ist die Rente für Selbstständige (Rürup Rente) auf dieser Basis die einzige Möglichkeit für Selbstständige steuerbegünstigt für das Alter vorzusorgen. Die Riester Rente, die ja ebenfalls steuerlich begünstigt ist, ist für Selbstständige nur in absoluten Ausnahmesituationen möglich. Die Rürup Rente ist zwar an bestimmte Grundzüge gekoppelt, aber die Eckdaten sind trotzdem frei. Da es hier im Endeffekt um sehr viel Geld geht, lohnt es sich auf jeden Fall genau zu vergleichen. Schließlich setzt auch eine Rente für Selbstständige eine lange Bindung an ein bestimmtes Versicherungsunternehmen voraus. Wichtig ist, einen Anbieter zu finden, der für lange Zeit hohe Rendite erzielt. </p>
<h2>Eine Investition in die eigene Zukunft</h2>
<p>Niemand kann genau vorhersagen, wie sich die eigene Zukunft gestaltet. Das gilt für Selbstständige gleich doppelt, denn gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, kann es schnell passieren, dass ein Geschäft, das eigentlich auf stabilen Grundfesten steht, Insolvenz anmelden muss. Wer mit einer Rente für Selbstständige (Rürup Rente) vorgesorgt hat, kann mit diesem Geld fest rechnen. Die Rürup Rente ist vor fremden Zugriff gesichert. Das bedeutet für Selbstständige und alle anderen, die sich für die Basisrente entscheiden, dass ihre Altersvorsorge auch dann erhalten bleibt, wenn sie mit finanziellen Schwierigkeiten während der beruflichen Tätigkeit zu kämpfen haben. Diese Regelung wurde erst 2006 festgelegt, um einen weiteren Anreiz für Selbstständige und Gutverdienende zu schaffen, sich mit einer Rürup Rente für das Alter abzusichern. Die Rente für Selbstständige (Rürup Rente) ermöglicht es zwar auch Freiberuflern und Selbstständigen für das Alter vorzusorgen, aber sie ist keine Berufsunfähigkeitsrente. Berufsunfähigkeit sollte zusätzlich abgedeckt werden. </p>
<p>Fotoquelle: XJ6652 &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Unternehmensformen &#8211; Das Richtige zum richtigen Zeitpunkt</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 16:03:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Ekonomist</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das eigene Unternehmen starten - Voraussetzungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Unternehmen sind darauf ausgerichtet, auf Dauer einen wirtschaftlichen Gewinn zu erwirtschaften. Das kann mit Sachleistungen, aber auch mit Dienstleistungen geschehen. Die produzierten Güter sollen genauso wie die Dienstleistungen an die Konsumenten bracht werden. Wie das geschieht, liegt in der Regel an der Art des Unternehmens. Das ist dann im Prinzip auch schon alles, was die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ses-berlin.com/wp-content/uploads/2011/06/Unternehmensgruendung.jpg"><img src="http://www.ses-berlin.com/wp-content/uploads/2011/06/Unternehmensgruendung-300x208.jpg" alt="" title="Eine erfolgreiche Unternehmensgründung ist nur möglich, wenn die richtige Unternehmensform gewählt wurde" width="300" height="208" class="alignleft size-medium wp-image-21" /></a><strong>Unternehmen sind darauf ausgerichtet, auf Dauer einen wirtschaftlichen Gewinn zu erwirtschaften. Das kann mit Sachleistungen, aber auch mit Dienstleistungen geschehen. Die produzierten Güter sollen genauso wie die Dienstleistungen an die Konsumenten bracht werden. Wie das geschieht, liegt in der Regel an der Art des Unternehmens. Das ist dann im Prinzip auch schon alles, was die verschiedenen Unternehmen gemeinsam haben.</strong> </p>
<h2>Das Unternehmen</h2>
<p>Jedes Unternehmen hat nicht nur eine eigene Struktur, sondern auch die Unternehmensformen sind vollkommen unterschiedlich. In der Regel wird die Unternehmensform bei der Gründung schon festgelegt. Oft ändern sich diese Unternehmensformen aber im Laufe der Entwicklung. Trotzdem sollten sich Firmengründer genau mit den unterschiedlichsten Unternehmensformen auseinandersetzen. Nicht nur die Firmenbezeichnung hängt davon ab, welche Unternehmensart gewählt wird, sondern auch die Art der Buchführung, die Höhe der Gewährleistungspflicht und viele andere organisatorische und rechtliche Verpflichtungen. </p>
<h2>Das Einzelunternehmen</h2>
<p>Wenn es um Unternehmensformen geht, dürfte das Einzelunternehmen die häufigste Art der Unternehmen bei der Geschäftsgründung sein. Wie es der Name schon verrät, gibt es hier nur einen Inhaber, der allen anderen Mitarbeitern weisungsberechtigt ist. In den meisten Fällen werden diese Unternehmensformen von kleinen oder mittleren Unternehmen gewählt. Wenn der Einzelunternehmer allerdings ein Kaufmann ist, wie es zum Beispiel bei Geschäften der Fall ist, muss die Firma den Zusatz e.K für eingetragener Kaufmann oder Kauffrau haben. Der Einzelunternehmer hat allerdings in seinem Unternehmen nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten. Er ist der alleinige Träger aller Pflichten. So muss er zum Beispiel alleine für das Kapital sorgen und hat dafür auch das alleinige Risiko. Der Einzelunternehmer haftet nicht nur mit seinem Firmenvermögen, sondern auch mit dem Privatvermögen. Von seinem Erfolg oder Misserfolg hängt oft die komplette Existenz der ganzen Familie ab. </p>
<h2>Die häufigsten Personengesellschaftsunternehmen</h2>
<p>Sehr häufig gehört eine Firma nicht nur dem Einzelunternehmer, sondern mehreren Leuten. Wie viele das sind und welche Funktionen sie im Unternehmen haben, hängt oft von der Art der Unternehmensformen ab. Für die Personengesellschaften gibt es auch wieder verschiedene Unternehmensformen. Allen gemeinsam ist dabei, dass sich mehrere Teilhaber die Rechte und auch die Pflichten im Unternehmen teilen. Geregelt werden sie im Handelsgesetzbuch oder auch im Gesellschaftervertrag. Der Vorteil dieser Unternehmensformen ist die höhere Kapitaldecke. Da das Kapital von mehreren Personen aufgebracht wird, ist es in der Regel auch höher als bei einem Einzelunternehmen. Zu den Personengesellschaften gehören unter anderem die OHG (Offene Handelsgesellschaft), die KG (Kommanditgesellschaft), die GmbH &#038; Co.KG und die Gesellschaft bürgerlichen Rechts. </p>
<h2>Kapitalgesellschaften</h2>
<p>Neben den Personengesellschaften kennt das deutsche Handelsrecht auch die Kapitalgesellschaften. Die Kapitalgesellschaften sind eine Gesellschaft mit einer eigenen Rechtspersönlichkeit. Das bedeutet, dass diese Unternehmensformen als juristische Person zu sehen sind. Bei diesen Unternehmensformen steht immer das Kapital im Vordergrund. Kapitalgesellschaften werden durch ihren Eintrag ins Handelsregister gegründet. Vertreten werden sie durch ihre Organe, dem Vorstand. In der Regel haften die Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft nicht mit ihrem Privatvermögen. Die einzige Ausnahme ist hier der Komplementär der Kommanditgesellschaft auf Aktien. Nur dieser Komplementär kann auch mit seinem kompletten privaten Vermögen, ähnliche wie bei einer Personengesellschaft, haftbar gemacht werden. Die bekanntesten Kapitalgesellschaften sind die Aktiengesellschaften (AG) und die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die GmbH.       </p>
<p>Bild: Erwin Wodicka &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Versicherung für Selbstständige</title>
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		<pubDate>Sun, 29 May 2011 17:14:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Ekonomist</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Betriebliche Risiken]]></category>
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		<description><![CDATA[Für alle, die selbstständig sind, ist es noch viel wichtiger sich abzusichern als bei Menschen, die ein festes Arbeitsverhältnis haben. Arbeitnehmer wissen genau, wenn sie einmal krank sind, bezahlt der Arbeitgeber ihnen wenigstens für eine gewisse Zeit ein Krankengeld. Selbstständige genießen diesen Vorteil nicht. Sie müssen selber für den Ernstfall vorsorgen. Deshalb gibt es auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ses-berlin.com/wp-content/uploads/2011/06/Versicherungen.jpg"><img src="http://www.ses-berlin.com/wp-content/uploads/2011/06/Versicherungen-300x225.jpg" alt="" title="Versicherungen unter der Lupe - Welche ist die richtige für Selbstständige?" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-18" /></a><strong>Für alle, die selbstständig sind, ist es noch viel wichtiger sich abzusichern als bei Menschen, die ein festes Arbeitsverhältnis haben. Arbeitnehmer wissen genau, wenn sie einmal krank sind, bezahlt der Arbeitgeber ihnen wenigstens für eine gewisse Zeit ein Krankengeld. Selbstständige genießen diesen Vorteil nicht. Sie müssen selber für den Ernstfall vorsorgen. Deshalb gibt es auch nicht die Versicherung für Selbstständige, sondern gleich mehrere. Wenigstens eine Versicherung für Selbstständige sollte das Risikomanagement absichern und eine andere sollte für das Alter vorsorgen. Schließlich will auch ein Selbstständiger irgendwann einmal in den wohlverdienten Ruhestand gehen. </strong></p>
<h2>Betriebliche Risiken absichern</h2>
<p>Jeder, der sich mit einem Unternehmen selbstständig gemacht hat, weiß, wie wichtig es ist, verschiedene betriebliche Risiken abzusichern. Im Notfall kann von so einer Versicherung für Selbstständige die komplette Existenz abhängen. Die Versicherer bieten als Versicherung für Selbstständige gleich ein ganzes Spektrum an. Aber nicht jede Versicherung, die angeboten wird, ist für jeden Selbstständigen gleichermaßen geeignet. Eine ganz wichtige Versicherung für Selbstständige ist unter anderem die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung. Benötigt wird diese Versicherung von den Selbstständigen, die in beratenden Berufen tätig sind. Dazu zählen unter anderem selbstständige Versicherungsvertreter oder Vermögensberater. Für Handwerker macht diese Versicherung keinen Sinn. Für sie ist eine Betriebshaftpflichtversicherung bedeutend wichtiger. Spätestens bei der ersten Inventur stellen viele Selbstständige fest, wie teuer ihre Betriebseinrichtungen oder Warenvorräte eigentlich waren. Werden diese Vorräte oder die Betriebseinrichtung zerstört, kann das oft das Ende der Selbstständigkeit bedeuten. Absichern kann man sich gegen so einen Verlust mit der Betriebs-Inhaltsversicherung. Mit dieser Versicherung kann man sich als Unternehmer gegen Leitungswasser und Feuer, Einbruch, Sturm und Hagel und sogar gegen Erdbeben, Erdrutsch oder Überschwemmung absichern. Eine andere wichtige Versicherung für Selbstständige ist die Versicherung gegen Betriebs-Unterbrechung. Dieser Versicherung könnte als Folgeversicherung der Betriebs-Inhaltsversicherung bezeichnet werden. Während die erste Versicherung die direkten Schäden abdeckt, sichert die Betriebs-Unterbrechung die Zeit ab, in der nicht gearbeitet werden kann, weil auf eine Maschine gewartet werde, muss oder vielleicht die Räume nach einem Brand saniert werden müssen. Im Bedarfsfall zahlt diese Versicherung bis zu einem Jahr die Kosten für den Ausfall. </p>
<h2>Private Versicherungen</h2>
<p>Auch ein Unternehmer hat ein Privatleben. Und die meisten Unternehmer sind nicht mehr Mitglied einer gesetzlichen Versicherung. Deshalb ist die Unfallversicherung eine sehr wichtige Versicherung für Selbstständige. Es kann immer einmal etwas passieren, dass auch Selbstständige dazu zwingt, ihre berufliche Laufbahn aufzugeben. Aber anders als bei einem gesetzlich Versicherten haben sie bei dauernder Berufsunfähigkeit keine Leistungen aus der gesetzlichen zu erwarten. Hier hilft nur private Vorsorge. Ähnliches gilt natürlich auch im ganz normalen Krankheitsfall. Auch jeder Selbstständige kann einmal krank werden. Welche Kosten eine Krankheit verursachen kann, ist im Vorfeld meistens gar nicht abzusehen. Eine Krankenversicherung ist deshalb auch ein unbedingtes Muss für jeden. Unser gesetzliches Krankenversicherungssystem galt viele Jahre lang als weltweites Vorzeigeobjekt. Nach jeder Gesundheitsreform ist davon jedes Mal etwas abgebröckelt. Inzwischen dürfte für Selbstständige die private Krankenversicherung die bessere und auch günstigere Variante sein. Die Krankentagegeldversicherung ist zwar keine unbedingt notwendige Versicherung für Selbstständige, aber im Krankheitsfall kann sie doch ein gutes Gefühl der Sicherheit geben. Die Krankentagegeldversicherung deckt m Krankheitsfall den kompletten Verdienstausfall ab. </p>
<p>Fotoquelle: Falko Matte &#8211; Fotolia</p>
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		</item>
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		<title>Selbstständigkeit &#8211; Ein schwieriger Weg</title>
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		<pubDate>Fri, 13 May 2011 08:51:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Ekonomist</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das eigene Unternehmen starten - Voraussetzungen]]></category>
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		<description><![CDATA[„Viele Wege führen nach Rom“, sagt der Volksmund. Das trifft auch zu, wenn es um die Selbstständigkeit geht. Wichtig ist deshalb, dass jeder, der sich selbstständig machen will, weiß, welche Gründungsform er wählen will. Schon im Vorfeld sollte man sich mit Unternehmensformen wie Franchising, Kleinunternehmen oder Beteiligung auseinandersetzen. Selbstständig machen Für alle, die mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ses-berlin.com/wp-content/uploads/2011/06/businessplan.jpg"><img src="http://www.ses-berlin.com/wp-content/uploads/2011/06/businessplan-300x200.jpg" alt="" title="Der Gang in die Selbstständigkeit sollte gut überlegt und vorbereitet sein" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-15" /></a><strong>„Viele Wege führen nach Rom“, sagt der Volksmund. Das trifft auch zu, wenn es um die Selbstständigkeit geht. Wichtig ist deshalb, dass jeder, der sich selbstständig machen will, weiß, welche Gründungsform er wählen will. Schon im Vorfeld sollte man sich mit Unternehmensformen wie Franchising, Kleinunternehmen oder Beteiligung auseinandersetzen.</strong> </p>
<h2>Selbstständig machen</h2>
<p>Für alle, die mit dem Gedanken der Selbstständigkeit spielen oder einfach nur für Interessierte gibt es hier ein paar Erläuterungen von wichtigen Begriffen, die alle im Zusammenhang damit stehen. Um eine Neugründung handelt es sich immer dann, wenn praktisch aus dem Nichts eine neue Firma entstehen soll. Eine Neugründung hat natürlich Einiges für sich. So kann derjenige, der sich selbstständig macht von Anfang entscheiden, was er wie machen will. Es gibt keine eingefahrenen Gleise und man ist für alles selber verantwortlich. Der Vorteil bei dieser Art der Selbstständigkeit kann aber auch ein Nachteil sein, denn es gibt weder Kundenbeziehungen, die ausgebaut werden, können noch geschultes Personal, das beim Schritt in die Selbstständigkeit helfen kann. </p>
<h2>Was ist Franchising</h2>
<p>Ganz anders sieht die Sache mit der Selbstständigkeit beim Franchising aus. Franchising kommt aus dem Französischen und heißt nichts anderes als mieten. Und tatsächlich wird hier wirklich gemietet. Aber es geht nicht um ein Haus oder Geschäftsräume, sondern um eine Geschäftsidee. Beim Franchising werden Produkte oder Dienstleistungen des Franchise-Gebers verkauft oder vermarktet. Das hat den Vorteil, dass man seine Selbstständigkeit nicht von Grund auf allein startet, sondern mit einem eingeführten Produkt. In der Regel ist der Franchise-Geber daran interessiert, dass mit dem Start in die Selbstständigkeit alles gut klappt, denn nur dann verdient er auch gut. Deshalb sollte sich trotzdem jeder, der sich auf diese Art selbstständig machen möchte, alle Verträge und Unterlagen genau durchlesen, denn auch hier gibt es schwarze Schafe. Wichtig ist vor allem, vorher zu prüfen, ob einem dieses Geschäft oder dieses Produkt auch wirklich liegt. Sind die Verträge erst einmal unterschrieben, gibt es meistens kein zurück mehr.    </p>
<h2>Selbstständigkeit mit Beteiligung</h2>
<p>Manchmal hat man zwar das notwendige Starkapital und auch den Wunsch nach Selbstständigkeit, aber keine wirklich gute Idee. Dann gibt es die Möglichkeit der Beteiligung. Eine Beteiligung ist immer dann gegeben, wenn man Kapital in eine Firma investiert, um Anteile an Personen- oder an Kapitalgesellschaften zu bekommen. Bei dieser Form der Selbstständigkeit ist es noch wichtiger, sich die Firma, in die man eintreten möchte, vorher ganz genau anzusehen. Wer sich an einer Firma oder ein Unternehmen beteiligt ist damit nicht nur am Gewinn beteiligt, sondern auch am Verlust. Deshalb sollte man sich diesen Weg sehr gründlich überlegen. Die Firma, die Produkte und vor allem die finanzielle Lage des Unternehmens sollten sehr gründlich von unabhängigen Fachleuten unter die Lupe genommen werden. </p>
<h2>Unternehmensnachfolge</h2>
<p>Wer sich schon vor längerer Zeit mit einem Unternehmen selbstständig gemacht hat, steht auch irgendwann einmal vor der Frage wer im Bedarfsfall das Unternehmen einmal übernehmen soll. Oft ist so eine Unternehmensnachfolge für jüngere Leute eine gute Möglichkeit in die Selbstständigkeit zu gehen. Der Vorteil liegt hier ganz klar auf der Hand. Unternehmen, die aus Altersgründen abgegeben werden, haben oft schon eine längere Betriebsdauer hinter sich. Es gibt fähige Fachkräfte und natürlich auch bestehende Kundenkontakte. Aber auch genau wie bei der Beteiligung ist es hier sehr wichtig, sich die genaue Betriebssituation gründlich anzusehen.     </p>
<p>Picture: ilro &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Unternehmensgründung &#8211; Der Weg in die Selbstständigkeit</title>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 10:38:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Ekonomist</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das eigene Unternehmen starten - Voraussetzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Existenzgründung]]></category>
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		<description><![CDATA[Auch wenn es von vielen staatlichen Stellen oft so hingestellt wird, ist der Weg in die Selbstständigkeit nicht wirklich einfach. Ganz im Gegenteil, der Weg ist steinig und mit vielen Hindernissen gepflastert. Eine kleine Checkliste könnte für Existenzgründer dabei ganz hilfreich sein, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Wer gründet ein Unternehmen? Es gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ses-berlin.com/wp-content/uploads/2011/06/Businessplan-2.jpg"><img src="http://www.ses-berlin.com/wp-content/uploads/2011/06/Businessplan-2-300x240.jpg" alt="" title="Ein Businessplan ist essenziell für jeden, der ein neues Unternehmen gründen möchte" width="300" height="240" class="alignleft size-medium wp-image-10" /></a><strong>Auch wenn es von vielen staatlichen Stellen oft so hingestellt wird, ist der Weg in die Selbstständigkeit nicht wirklich einfach. Ganz im Gegenteil, der Weg ist steinig und mit vielen Hindernissen gepflastert. Eine kleine Checkliste könnte für Existenzgründer dabei ganz hilfreich sein, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen.</strong> </p>
<h2>Wer gründet ein Unternehmen?</h2>
<p>Es gibt viele Möglichkeiten, sich auf den Weg der Selbstständigkeit zu begeben. Die meisten beginnen ihren Weg als Kleinunternehmer. Aber auch Freiberufler oder Künstler sind typische Möglichkeiten für alle, die sich selbstständig machen wollen. Wer ganz genau weiß, wie sein Weg aussehen soll und vor allem, wer auch die nötigen finanziellen Mittel dazu hat, kann natürlich auch gleich als Großunternehmer starten. Aber egal, was für eine Unternehmensform gewählt wird, ein paar Formalitäten müssen überall eingehalten werden und laufen immer nach der gleichen Reihenfolge ab.    </p>
<h2>Die Geschäftsidee und Standort</h2>
<p>Die Grundlage für eine Existenzgründung ist erst einmal die Geschäftsidee. Jemand, der von seiner Idee nicht restlos überzeugt ist, sollte sich auch nicht an eine Unternehmensgründung wagen. Auf der anderen Seite wird ein eigenes Geschäft aber sehr schwierig, wenn man sich nicht vorher wenigstens ein bisschen mit den Zahlen und der Buchhaltung auseinandersetzt. Ist man nach einer gründlichen Analyse immer noch der Meinung, dass eine Unternehmensgründung der richtige Weg ist, folgt die Wahl des richtigen Standortes. Der Standort richtet sich in erster Linie nach der Art der Unternehmensgründung. Will jemand ein Geschäft eröffnen, bei dem er auf Kundenkontakt angewiesen ist, wird er in einem Industriegebiet sicher weniger Erfolg haben. Wer dagegen im produktiven Bereich arbeiten will, ist meisten im Stadtzentrum nicht wirklich gut aufgehoben. </p>
<h2<Die richtige Rechtsform</h2>
<p>Zu einem großen Teil hängt der Erfolg oder Misserfolg bei der Unternehmensgründung auch von der gewählten Rechtsform ab. Was viele Unternehmensgründer nicht bedenken, ist die Tatsache, dass die Rechtsform nicht nur die zukünftige Entwicklung des Unternehmens prägt, sondern auch in hohem Maße das Erscheinungsbild der Firma nach außen. Das deutsche Recht lässt den Unternehmern hier sehr viel Spielraum, zukünftige Kunden sind da meist bedeutend kritischer. Die Rechtsform beeinflusst zum Beispiel die Art und Höhe der Haftung. Bei einer Unternehmensgründung wird von den meisten Selbstständigen eine Haftungsbeschränkung gewählt. Wichtig ist die Art der Rechtsform auch für die Buchhaltung. Während bei manchen Rechtsformen eine vereinfachte Buchführung in Form der Soll-und Istrechnung reicht, muss es bei anderen Rechtsformen eine ausführliche Buchhaltung sein. </p>
<h2>Formalitäten müssen sein</h2>
<p>Von der Unternehmensgründung müssen verschiedene staatliche Stellen informiert werden. An erster Stelle steht deshalb die Gewerbeanmeldung. Das gilt auch für erlaubnisfreie Gewerbe. Am besten ist es, schon im Vorfeld zur eigenen Gemeinde oder Stadtverwaltung zu gehen, um das Gewerbe anzumelden. Die Kosten für die Anmeldung betragen meistens zwischen 15,00 und 40,00 Euro. Dafür spart man sich dann aber auch viele Wege, denn die Gemeinde gibt die Gewerbeanmeldung an die anderen stattlichen Stellen weiter und es dauert meistens nicht lange, bis man Post bekommt. Zu diesen Stellen gehören zum Beispiel das Finanzamt, der Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften sowie die Industrie-und Handelskammer oder auch die Handwerkskammer. Weitere Unterlagen gehen an die Allgemeine Ortskrankenkasse, das Registergericht und das Statistische Landesamt. Versicherungen sind zwar nicht bei jeder Unternehmensgründung vorgeschrieben, aber sie sollten doch nicht vergessen werden.</p>
<p>Foto: Andreas Haertle &#8211; Fotolia</p>
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